Vom Ukraine-Krieg über die globale Mindeststeuer bis hin zur EU-Reform: Auf die französische Ratspräsidentschaft kommt nach der Wiederwahl von Präsident Emmanuel Macron noch einiges zu. Die europäische Agenda ist prall gefüllt – allerdings ist unklar, ob Macron bis Ende Juni wie gewohnt „durchregieren“ kann, denn die Parlamentswahl im eigenen Land wird ihm viel Aufmerksamkeit abverlangen.
Von Eric Bonse
Nach Jahrzehnten des guten Zuredens hat Peking zwei internationale Abkommen gegen Zwangsarbeit anerkannt. Der Zeitpunkt ist Absicht: Im Mai steht der Besuch von UN-Vertretern in der Problemregion Xinjiang an. Die EU-Kommission zeigt sich mit Blick auf das Investitionsabkommen allerdings unbeeindruckt.
Von Amelie Richter
Der Amtsinhaber hat die Stichwahl überraschend klar gewonnen. In EU und Nato macht sich große Erleichterung über die Niederlage der Rechtsextremen Marine Le Pen breit. Doch wie groß der Handlungsspielraum des französischen Präsidenten sein wird, entscheidet sich erst im Juni.
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