Die EU-Kommission stellt am Mittwoch ihr lange erwartetes Lieferkettengesetz vor — ohne das Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, Bernd Lange (SPD), ist damit nicht zufrieden. Er erwartet für das Einfuhrverbot nun ein eigenständiges EU-Gesetz, das dann auch von chinesischer Seite akzeptiert werden muss. Welche Auswirkungen das Lieferkettengesetz auf den Handel mit China haben wird, erklärt Lange im Gespräch mit Amelie Richter.
Von Amelie Richter
Deutschland verstärkt die Überwachung von Investitionen aus dem Ausland – und meint hier meist den großen Partner und Rivalen: China. Doch das Bedürfnis nach Kontrolle und Sicherheit kann sich rächen, wenn die Bürokratie zum Investitionshemmnis wird.
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Nach etlichen Verzögerungen will die EU-Kommission Ende des Monats das EU-Lieferkettengesetz vorstellen. Erste Details sind schon vor der Veröffentlichung bekannt: Das viel diskutierte Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit wird nicht enthalten sein. Die Verordnung wird jedoch deutlich über das deutsche Lieferkettengesetz hinausgehen. Ein Überblick.
Von Charlotte Wirth