Das schnelle Wirtschaftswachstum in China ging in vielen Regionen mit Umweltschäden einher. Shenzhen hat mit dem GEP ein alternatives System zum BIP eingeführt, das das Wachstum und Wohlbefinden seiner Bürger anhand ökologischer Faktoren misst. Im Juni werden erstmals Zahlen des neuen Öko-Indikators präsentiert. Mit dem GEP sollen Anreize für mehr nachhaltige Investitionen gesetzt werden.
Von Frank Sieren
1957 ließ Mao 60 Millionen Chinesen zum „Stahlkochen“ antreten und baute 240.000 kleine Hochöfen. Das war der Beginn einer Stahl-Sucht, die Chinas Stahlproduktion seither von Jahr zu Jahr in die Höhe treibt. Mit staatlich subventioniertem Stahl überflutet Beijing den Weltmarkt. Nun, sagt Xi Jinping, müsse damit Schluss sein, denn die Stahlschwemme konterkariert seine Ziele zur Senkung der CO2-Emissionen.
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