Die Stahlindustrie hat einen großen Anteil an Chinas rasantem Wachstum. Das Land ist größter Importeur von Eisenerz. China bezieht den Rohstoff jedoch vor allem aus Australien, einem Land, mit dem die Volksrepublik seit nunmehr über einem Jahr im Clinch liegt. Um seine Quellen zu diversifizieren, blickt Peking nun vor allem nach Guinea in Westafrika. Doch dort ist die Lage schwierig. Da es keine schnelle Alternative gibt, müssen Australien und China sich in absehbarer Zeit einigen. Sie kommen eben nicht ohne einander aus.
Von Frank Sieren
Chinas Kohle-Ausstieg ist bisher nur wenig mehr als ein Lippenbekenntnis. Das Land baut und plant eine große Zahl von fossil befeuerten Kraftwerken und investiert selbst weltweit in entsprechende Projekte. Schlimmer noch: Auch ausländische Investoren stecken weiter Geld in chinesische Kohleprojekte. Darunter auch deutsche Finanzfirmen.
Von Redaktion Table
Die Einwohnerzahl von China wächst so langsam wie seit der Hungersnot in den Fünfzigerjahren nicht mehr. Das stellt die Wirtschaft und das Sozialsystem vor immense Herausforderungen. Das Absatzwachstum von Produkten für Jüngere dürfte sich nach und nach abflachen. Und der Aufstieg zur Weltmacht wird dadurch sehr viel schwieriger.
Von Felix Lee
The steel industry has a large share of China's rapid growth. The country is the largest importer of iron ore. However, China obtains the raw material primarily from Australia, a country with which the People's Republic has been in conflict for more than a year. Beijing is now looking primarily to Guinea in West Africa to diversify its sources. But the situation there is difficult. With no quick alternative, Australia and China will have to come to an agreement in the foreseeable future. They just can't get along without each other.
Von Frank Sieren