Die politischen Entscheidungsträger der EU kehren aus der Sommerpause in ihre Büros zurück. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Entscheidungen, die die Forschungs- und Innovationsgemeinschaft in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Von Martin Greenacre von unserem Kooperationspartner Science.Business.
Von Nicola Kuhrt
Der Forschungsausschuss wird die in den einstweiligen Ruhestand versetzte Staatssekretärin Sabine Döring nicht in die Sondersitzung zur Fördermittel-Affäre eingeladen. Die Opposition kritisiert einen fehlenden Willen der Ampel zur Aufklärung – und sieht eine politische Mitschuld am Vertrauensverlust in der Wissenschafts-Community.
Von Nicola Kuhrt
Der DAAD startet gemeinsam mit europäischen Partnerorganisationen das Programm SAFE für gefährdete internationale Wissenschaftler. Die Europäische Kommission stellt dafür bis 2027 rund zwölf Millionen Euro zur Verfügung.
Von Anne Brüning
Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) hat eine neue Strategie. Präsident Robert Schlögl möchte mit einer stärkeren Vernetzung mit Wirtschaft und Politik neue Impulse setzen.
Von Markus Weisskopf
Maximal 270.000 ausländische Studierende dürfen 2025 nach Australien kommen. Das legte die sozialdemokratische Regierung fest. Sie begründet den Schritt mit Sorgen um die Qualität und dem knappen Wohnraum. Die Hochschulen befürchten finanzielle Einbußen.
Von Markus Weisskopf
In die Fördermittelaffäre kommt erneut Bewegung. Sabine Döring hat beim Verwaltungsgericht Minden eine eingeschränkte Aufhebung ihrer Verschwiegenheitspflicht für eine klar definierte Stellungnahme vor dem Ausschuss am 10. September beantragt.
Von Nicola Kuhrt
Er war mehr als zehn Jahre einer der Wirtschaftsweisen. Die Einführung der CO₂-Bepreisung zum Beispiel geht auf einen Vorschlag zurück, den das Gremium unter seinem Vorsitz entwickelte. Seit Mai gehört Christoph M. Schmidt der EFI an – und fühlt sich dort am richtigen Platz.
Von Nana Brink